Erstes Briefzentrum kommt nach Zürich-Mülligen

Mitteilung vom 15.12.2003

Der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post hat sich bei der Standortwahl der neuen Briefzentren für Zürich-Mülligen als Erstzentrum entschieden. Mit diesem Entscheid liegt das Unternehmen bei der Neukonzeption der Briefzentren (REMA) im Fahrplan. Das Gebäude Zürich-Mülligen gehört der Post und soll 2006 als Zentrum Ost seinen Betrieb aufnehmen. Als Vorteil erweist sich die optimale Lage von Zürich-Mülligen - mit guter Strassen- und Schienenanbindung. Mit dem Briefzentrum Ost wird auch das Internationale Briefzentrum (BZI) in Zürich-Mülligen angesiedelt. PaketPost, heutige Hauptnutzerin des Zentrums Mülligen, sucht im Raum Zürich für die Aufgabesortierung und Distributionsbasis neue Standorte. Die Entscheide für die zwei weiteren Briefzentren Mitte und West fallen 2005.

Ende Mai hat sich der Verwaltungsrat der Post für eine zukünftige Briefverarbeitung (REMA) mit drei neuen Zentren Ost (Region Zürich), Mitte (Solothurn/Olten/Aarau) und West (Lau-sanne/Yverdon) sowie sechs Subzentren in den Regionen Genf, Basel, Tessin, Bern, Luzern und St. Gallen entschieden. Jetzt ist der erste Standortentscheid gefallen: Das Briefzentrum Ost soll 2006 in Zürich-Mülligen den Betrieb aufnehmen. Dem Zentrum wird auch das Internationale Briefzentrum (BZI) angegliedert. Das Gebäude Zürich-Mülligen gehört der Schweizerischen Post. PaketPost, die heutige Hauptnutzerin des Zentrums Mülligen, sucht für die Aufgabesortierung und Distributionsbasis neue Standorte im Raum Zürich. Auf die Kunden der PaketPost hat die beschlossene Umnutzung keine Auswirkungen.

Post liegt mit Neukonzeption der Briefverarbeitung im Fahrplan

Für den Standort Zürich-Mülligen spricht die optimale Lage des Gebäudes - mit bereits bestehender guter Strassen- und Schienenanbindung. Die Grundstückfläche liegt eher im unteren Bereich der Vorgaben. Grössere Flächen sind jedoch kaum realisierbar oder nur zu einem bedeutend höheren Preis.

Mit dem Entscheid Zürich-Mülligen ist das Projekt REMA auf Kurs. Die Auswirkungen auf das Personal, die Investitionen und der Betriebsaufwand bewegen sich in den Projektvorgaben. Auch die jährlichen Einsparungen von rund 170 Millionen Franken nach Umsetzung von REMA im Jahr 2009 sollten realisiert werden können. Die Post hat in der Vergangenheit immer darauf hingewiesen, dass bei REMA die Wirtschaftlichkeit garantiert bleiben muss. Die Neukonzeption der Briefzentren gehört zu den strategisch wichtigen Projekten des Unternehmens, die zur Sicherung einer erfolgreichen Zukunft beitragen.

Entscheide Briefzentren Mitte und West für 2005 vorgesehen

Für die beiden Zentren Mitte und West liegen noch keine Standortentscheide vor. Bis zur rechtsgültigen Baubewilligung eines Zentrums werden pro Standort zwei bis drei Planungsprojekte bearbeitet. Die Post wird 2005 über die Grundstücke entscheiden. Die Entscheide über die Standorte der Subzentren fallen frühestens Ende 2004.

Übereinkunft über Aus- und Weiterbildung

Bereits im Frühling hat die Post mit den Gewerkschaften einen Rahmensozialplan verhandelt. Am 9. Dezember konnten nun die Verhandlungen zum Konzept Aus- und Weiterbildung abgeschlossen werden. Dieses sieht vor, ab Februar 2004 den von REMA betroffenen Mitarbeitenden drei Kategorien von Aus- und Weiterbildungen zugänglich zu machen: Ein Basisangebot von Kursen, modulare postinterne Ausbildungen sowie eidgenössisch anerkannte Aus- und Weiterbildungen.