REMA - Kantone und Städte äussern sich zu Varianten

Mitteilung vom 27.02.2003

Eine Vielzahl der von der Neukonzeption der Briefzentren (REMA) betroffenen Kantone und Gemeinden hat die vorgeschlagenen Umsetzungsvarianten der Schweizerischen Post geprüft und Stellungnahmen eingereicht. Zu den einzelnen Varianten und Standorten äussern sie dabei unterschiedliche Meinungen. Sie anerkennen im Allgemeinen aber die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und wettbewerbsfähigen Post. Die Post wird die eingegangenen Stellungnahmen beantworten und die Argumente soweit möglich in die Projektarbeiten einbeziehen. Über REMA entscheidet der Verwaltungsrat der Post nach Abwägung aller Fakten und Reaktionen voraussichtlich Ende Mai.

Im Januar hat die Post gemeinsam mit den Gewerkschaften neue Varianten für die Neukonzeption der Briefzentren (REMA) zur Ausarbeitung vorgeschlagen. Viele Kantone und Standortgemeinden haben zu den präsentierten Alternativen Stellung genommen. Gemeinsam ist den Reaktionen das Verständnis dafür, dass die Post sich den neuen Herausforderungen des Marktes und der Technologie stellen muss. Bezogen auf die einzelnen Varianten und Standorte weisen die Stellungnahmen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Präferenzen auf. Die Post wird die eingegangenen Stellungnahmen beantworten und dabei auf die jeweils gestellten Fragen eingehen. Die vorgebrachten Argumente werden wenn immer möglich in die weiteren Projektarbeiten mit einbezogen.

Drei Umsetzungsvarianten als Diskussionsgrundlage

Die im Januar als Diskussionsgrundlage vorgelegten Umsetzungsvarianten sehen folgende Alternativen vor: Eine Variante mit drei Zentren und drei Subzentren (Zentren in Fribourg Ouest, Langenthal/Aarau und Region Zürich, Subzentren in den Regionen Genf, Basel und im Tessin), eine Variante mit drei Zentren und sechs Subzentren (nebst oben erwähnten Standorten zusätzliche Subzentren in den Regionen Bern, Luzern und St. Gallen) und eine Variante mit fünf Zentren mit vier Subzentren (fünf Zentren in den Regionen Lausanne Nord, Bern, Langenthal/Aarau, Zürich West und Wil/St. Gallen sowie vier Subzentren in den Regionen Genf, Basel, Luzern und im Tessin). Alle Alternativen ziehen personal- und regionalpolitische Anliegen verstärkt mit ein.