PostAuto: Sozialpartner haben sich geeinigt

Mitteilung vom 06.12.2006

Die Verhandlungsdelegationen der PostAuto Schweiz AG und der Gewerkschaften Kommunikation und transfair haben sich bei den Lohnverhandlungen geeinigt. Nach zwei Runden verständigten sie sich auf eine nachhaltige Lohnerhöhung von bis zu 1,1 Prozent für tiefere Löhne. Zusätzlich werden einmalig 0,4 Prozent der Lohnsumme für individuelle Massnahmen zugunsten aller Angestellten eingesetzt. Dazu erhalten alle Angestellten eine unversicherte Einmalzahlung. Diese beträgt bei tieferen Löhnen 1800 Franken und bei den übrigen 2800 Franken.

Die Verhandlungsdelegationen haben sich im Detail wie folgt geeinigt:

  • Angestellte der PostAuto Schweiz AG mit weniger als 72 200 Franken Lohn erhalten eine generelle und versicherte Lohnerhöhung von 1,1 Prozent. Rund die Hälfte des Personals profitiert zusätzlich von einmaligen leistungsbezogenen Lohnmassnahmen, die insgesamt 0,4 Prozent der Lohnsumme betragen.
  • Alle Angestellten erhalten eine generelle, unversicherte Einmalzahlung. Für Mitarbeitende mit Löhnen unter 72 200 Franken beläuft sie sich auf 1800 Franken und für alle anderen auf 2800 Franken.
  • Aufgrund des guten erwarteten Ergebnisses der PostAuto Schweiz AG im Jahr 2006 profitieren die Mitarbeitenden von grosszügigen generellen und individuellen Einmalzahlungen.

Obige Lohnmassnahmen betreffen die rund 1 700 Angestellten der PostAuto Schweiz AG. Sie unterstehen dem Gesamtarbeitsvertrag für Konzerngesellschaften der Post. Für die Mitarbeitenden der PostAuto-Unternehmer sind Lösungen vorgesehen, die vergleichbar mit jenen der PostAuto Schweiz AG  sind.

Entscheidorgane müssen noch zustimmen

PostAuto Schweiz AG hat dem Verhandlungsresultat am 5. Dezember 2006 zugestimmt. Die Entscheidorgane der Gewerkschaften müssen das Ergebnis der Verhandlungsdelegationen noch gutheissen.