Selbstbedienungswaage in Postagentur.

Alternativen zu Poststellen

Die Post im Laden oder an der Haustüre

Als Alternativen zu wenig genutzten Poststellen stehen zwei Modelle im Vordergrund, die sich seit Jahren bewähren: die Agentur und der Hausservice.

Agenturen

Agenturen entsprechen dem Prinzip «Post im Laden». Die Post arbeitet mit selbständigen Partnern zusammen, die in ihrem Auftrag das Postgeschäft betreiben. In Frage kommen dafür in erster Linie Detaillisten, aber auch Gemeinden, Tourismusbüros und Bahnen.

Das Angebot umfasst fast alle täglich in einer klassischen Poststelle nachgefragten Dienstleistungen. An einer Selbstbedienungswaage kann die Kundschaft Briefe und Pakete aufgeben. Sendungen abholen und Briefmarken kaufen ist ebenfalls möglich. Mit der PostFinance Card und den Maestro-Karten der Banken lassen sich bargeldlose Einzahlungen erledigen; für Geldbezüge braucht es die PostFinance Card. Ein weiterer wichtiger Punkt sind lange Öffnungszeiten.

Aktuell gibt es 436 Agenturen (Stand: 30. April 2012).

Hausservice

Beim Hausservice wird der Postschalter an die Haustür verlegt. Wer ein Postgeschäft erledigen möchte, bringt am Briefkasten ein kleines Schild an, das die Post zur Verfügung stellt. Der Briefträger / die Briefträgerin klingelt dann bei der nächsten Zustelltour, um nach den Wünschen zu fragen.

Die Kundinnen und Kunden profitieren so gewissermassen in den Pantoffeln von einer breiten Dienstleistungspalette – zum Beispiel, indem sie Rechnungen bezahlen oder dem Zustellpersonal Briefe und Pakete mitgeben. Auf Vorbestellung sind auch Briefmarken und Bargeld vom eigenen Postkonto erhältlich. Bei Abwesenheit werden eingeschriebene Sendungen in einer benachbarten Poststelle zur Abholung hinterlegt. Auf Wunsch bringt die Post solche Sendungen aber gerne nochmals gratis vorbei oder händigt sie einer Drittperson mit entsprechender Vollmacht aus.

Derzeit bestehen bereits an 1239 Orten (Stand: 30. April 2012) Hausservice-Lösungen.